Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten aus und für die Lehre.

Beachten Sie außerdem den Schaukasten des Lehrstuhls im 1. OG des GB III.


Ausstellung der Planungskartographie

Auf welche Barrieren stoßen Menschen mit Behinderungen am Campus Süd der TU Dortmund? Was genau bedeutet Barrierefreiheit und wie lässt sie sich realisieren? Diesen Fragen widmeten sich Raumplanungsstudierende des zweiten Semesters im Rahmen ihrer Prüfungsleistung zur Planungskartographie. Sie kartierten die Aufenthaltsqualitäten für Menschen mit Behinderungen am Campus Süd. Das Ergebnis sind beeindruckende thematische Karten, die auch außerhalb der Fakultät auf großes Interesse gestoßen sind.

Ausstellungseröffnung

Aus diesem Grund veranstaltete der Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen unter der Organisation von Heinz Kobs am 24. November 2011 in der Faculty Lounge des GB III eine Plakatausstellung ausgewählter studentischer Abgabeleistungen. Eingeladen waren Professorin Barbara Wenzel, Prorektorin für Diversitätsmanagement sowie die Vertreter der Universitätsverwaltung Andrea Bartkowski (Senatsbeauftragte für die Belange behinderter Studierender), Dr. Ute Zimmermann (Stabsstelle Chancengleichheit), Dr. Birgit Rothenberg (Dobus) sowie Michael Brockmeier und Thomas Weidenheimer (Dezernat 6).

Die Studierenden nutzten die Ausstellung und präsentierten ihre Karten vor den geladenen und höchst interessierten Vertretern. Der Student Andreas Czok widmete sich beispielsweise in seiner Karte den Bedürfnissen sehbehinderter Studierender und stellte den Entstehungsprozess seiner Karte ausführlich dar.

Professor Benjamin Davy moderierte die Veranstaltung. Es entstand eine rege Diskussion und viele Themen wurden angesprochen, beispielsweise die schwierige Situation für Rollstuhlfahrer im vergangenen Winter. Eine besondere Herausforderung stellt nach Ansicht vieler Studierender der treppenreiche Weg zwischen GB III und dem der Cafete dar. Unter der Überschrift „Wir sammeln jetzt mal Verbesserungsvorschläge“ (Barbara Wenzel) wurden viele Lösungen gesucht und gefunden, aber auch Hürden wie Finanzierbarkeit oder verschiedene DIN-Normen benannt. Der Neubau des GB IV wird als Anlass genutzt, die Belange behinderter Studierender frühzeitig in die Planungen einzubeziehen. Als gemeinsamer Konsens lässt sich festhalten: Die Situation für behinderte Studierende an der TU-Dortmund ist vergleichsweise gut, gleichwohl in vielen Punkten verbesserungswürdig. Alle Akteure der TU Dortmund sind verantwortlich; nichtsdestotrotz sollten Zuständigkeiten vereinbart und  klar kommuniziert werden.

Ausstellungseröffnung

Nach Abschluss der Diskussionen war die Plakatausstellung bis zum 28.11.2011 für alle Interessierten geöffnet und stieß auf reges Interesse.

Einen Eindruck der Karten erhalten Sie, wenn Sie unsere Online-Ausstellung besuchen.