Für die Raumplanung ist der Boden eine soziale Konstruktion, keine naturalistische Vorgabe. Durch Souveränitätsrechte und Grundstückseigentum wird der Boden zum Territorium. Die Verbindung von Planungsrecht und Ertragserwartungen macht den Boden zur Immobilie. Umweltpolitisches Handeln nimmt den Boden als Umweltressource wahr. Raumplanung als Bodennutzungsplanung: In Forschung und Lehre integriert der Lehrstuhl für Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen unterschiedliche Zielstellungen und Steuerungsinstrumente, die eine effiziente Allokation und gerechte Distribution des Bodens gewährleisten.