Die Fakultät Raumplanung feiert ihre 50jährige Geschichte mit der Festschrift 50 Jahre Dortmunder Raumplanung, herausgegeben von Dietwald Gruehn, Christa Reicher und Thorsten Wiechmann (2019, jovis-Verlag, Berlin). Das ist ein guter Grund, in der vorläufig letzten Serie der Bilder der Bodenpolitik aus den Festschriftbeiträgen der Professorinnen und Professoren der Fakultät Raumplanung zu zitieren. Eine kleine Rahmenhandlung bildet die Anekdote, mit der Christian Holz-Rau seinen Festschriftbeitrag beginnt. Ich habe mir diese Anekdote bestimmt seit fünfzehn Jahre angehört und mußte über die neue Pointe schmunzeln, mit der Christian seiner Geschichte eine überraschend positive Wendung gibt.

Die Photos auf den Postern zeigen denselben Bildausschnitt im Laufe eines Jahres. Am Ende des Jahres war ich über das Ergebnis verblüfft. Nicht genug, daß der Wald im Laufe der Monate ein Geheimnis preisgab (wie in einem Film von Peter Greenaway) und ein toter Baum sichtbar wurde. Ich wußte natürlich schon immer, daß derselbe Raum nie wirklich gleich aussieht. Aber in diesem Jahre lernte ich, welche phantastischen Ausmaße diese Ungleichheit im Aussehen annehmen kann. Eigentlich sind auf den Postern vierzehn verschiedene Wälder zu sehen … und das ist keine schlechte Metapher für die Fakultät Raumplanung.

Die Coda zitiert Elie Wiesel’s autobiographischen Roman One Generation After (1965, Schocken Books).

 

(BD, 07.2019)

 

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